Vorarbeiten des Bürstenmachers Michael Baumgärtner (an dessen Stand)

Samstag 12:15, 15, 18:30 Uhr und Sonntag 13:15, 15:15, 17:15 Uhr

bei großem Interesse nach Möglichkeit weitere Vorführungen seiner Arbeit

Michael Baumgärtner, Bürstenmacher in vierter Generation, zeigt das alte Handwerk zum Greifen nah auf dem Kunsthandwerkermarkt. Sehen Sie ihm zu, wie er Möbel- und Kleiderbürsten, Besen oder Handfeger aus hochwertigen Borstenmaterialien und Holz fertigt.

Vordrehen an der fußbetriebenen Töpferscheibe (am Stand von Katarina Petersilge)

Samstag 13, 16:30, 20 Uhr und Sonntag 12, 14:30, 17:30 Uhr

bei großem Interesse nach Möglichkeit, weitere Vorführungen ihrer Arbeit

Schauen Sie der Keramikerin Katarina Petersilge über die Schulter. Neben ihrer Keramik (ascheglasiertem Steinzeug im Gasofen reduzierend gebrannt) bringt sie ihre fußbetriebene Töpferscheibe mit.

Vorarbeiten des Holzdrechslers Andreas Zimmermann (an dessen Stand)

Samstag 11:30, 14:30, 18 Uhr  und Sontag 11:30, 13:45, 16 Uhr

bei großem Interesse nach Möglichkeit weitere Vorführungen seiner Arbeit

Schauen Sie dem Drechsler und Holz-Kunsthandwerker Andreas Zimmermann über die Schulter. Neben seinen eigenen Werken zeigt er auf dem Kunsthandwerkermarkt sein Handwerk live und hautnah. Frei unter dem Motto „vom Traum zum Holz“ entstehen dabei seine Werke aus hochwertigem Holz.

Kunsthandwerken für Kinder: Fische-Flechten (am Stand von Elisabeth Kaaf)

Samstag 12–18 Uhr und Sontag 12–18 Uhr

Kinder ab 3 Jahren können sich aus naturbelassener Weide Ihren eigenen Fisch flechten.
Unter der Anleitung von Flechtwerkgestalterin Elisabeth Kaaf kann je nach Wunsch ein kleiner oder großer Fisch geflochten werden. Zu Hause aufgehängt hält er das Flechterlebnis lebendig.

Materialpreis: Klein: 2 €,  Groß 5 €

Führung zum Carillon

Teilnehmerkarten werden für 2,- Euro am Infostand am Haupteingang verkauft. Die Führungen starten am Eingang Ostturm (Aufzug), die Teilnahme ist nur mit Karte möglich. Aus sicherheitstechnischen Gründen können pro Führung max. zehn Personen teilnehmen.

Das Carillon besteht aus 48 Glocken, die im Jahr 1969 von der Fa. Eijsbouts in den Niederlanden gegossen wurden. Das Instrument befindet sich im Ostturm des Schlosses Johannisburg in 62 Meter Höhe. Es besitzt 4 chromatische Oktaven, ohne das tiefe Cis. Das Aschaffenburger Carillon gilt als „leicht“, die größte seiner Glocken, die Bourdonglocke, wiegt 271 kg, die kleinste 10 kg. Das Gesamtgewicht des Instrumentes beträgt 2,175 Tonnen. Der Spieltisch befindet sich in der Turmhaube des Ostturms, darüber hängen in der Laterne sichtbar die Glocken. Der Carilloneur an der Hebelklaviatur drückt mit geschlossenen Händen die Stocktasten und mit seinen Füßen die Pedale. Er kann mehrere Tasten mit einer Hand greifen. Da ein Carillon keinerlei Dämpfer hat, klingen die Glocken, je nach Größe und Stärke des Anschlages, lang oder kurz nach. Diese Eigenschaft des Instrumentes ermöglicht viele lediglich auf Carillons erzeugbare Effekte. Darin besteht der Reiz dieses Instrumentes, der ein unverwechselbares Klangbild entstehen lässt. 36 Glocken sind auch automatisch mittels einer Computersteuerung spielbar. Das automatische Spiel wird durch die Schlossuhr ausgelöst

und ist täglich um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr zu hören. Im Mai, Juni, Juli und September finden jeweils am ersten Sonntag des Monats um 16.00 Uhr einstündige Konzerte statt, zu denen Carillonneure aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Der Schlosshof ist zu diesen Konzerten geöffnet. Wenn Wilhelm Ritter spielt, bietet er ab 15.00 Uhr zusätzlich kostenlose Führungen zum Carillon an. Das letzte Carillonkonzert des Jahres wird am 5. August im Schlosshof zu hören sein.